Handreichung “Umgang mit sensiblen Inhalten in der Lehre”

Hallo zusammen,
gerne machen wir auf das Projekt „Umgang mit sensiblen Inhalten in der Lehre“ aufmerksam. Dabei handelt es sich um ein von der Ruhr-Universität Bochum gefördertes studentisches Initiativprojekt. Zentrale Frage des Projekts ist wie mit Hilfe von Inhaltshinweisen in der universitären Lehre ein selbstbestimmter Lehr- und Lernort für alle Beteiligten entstehen kann. Nach 1.5 Jahren Projektzeit ist nun eine Handreichung erschienen. Die Handreichungen in deutscher und englischer Sprache sind unter folgendem Link auf der Projektwebseite zu finden:
https://inhaltshinweise.blogs.ruhr-uni-bochum.de/handreichungen/.

Die deutsche Handreichung wird darüber hinaus in geringer Auflage gedruckt und an einschlägigen Orten für alle Universitätsangehörigen öffentlich einsehbar ausgelegt.

Zudem gibt es einen Moodle-Kurs mit weiteren Inhalten. Neben den eigentlichen Handreichungen sind in diesem Informationen über die Arbeit, Kurzpräsentationen zu einzelnen thematischen Aspekten und eine breite Literaturauswahl zum Thema Inhaltshinweise zu finden. Die vollständige englische Übersetzung  des Moodle-Kurses wird im Laufe des Februars vorgenommen. Der Moodle-Kurs ist unter folgendem Link auffindbar und ohne Passwort zugänglich:
https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=5647

Über das Projekt hat die Hochschulkommunikation ebenfalls berichtet, der Bericht findet sich unter:
https://news.rub.de/studium/2024-01-31-studentisches-projekt-was-bringen-inhaltshinweise-fuer-die-lehre.

Weiteren Kontakt zum Projektteam für Fragen, Anmerkungen, Kritik, Anregungen, o.ä. gibt es über den Instagram Kanal des Projektteams, oder auch via Email unter projekt-inhaltshinweise[at]rub.de

Vielen Dank an Lailah Atzenroth (sie/ihr), Johanna Sofia Redetzky (sie/ihr), Shima Rezaei (sie/ihr) und Riz Wegnershausen (they/them) für die Bereitstellung der Materialien und die Umsetzung des Projekts.

Kulturtipp: 14.03. Okan Seese – Lieber taub als gar kein Vogel

Hallo zusammen,
gerne möchten wir auf eine Veranstaltung des LWL aufmerksam machen. Okan Seese kommt nach Herne und wie es in der Beschreibung des LWL heißt:

“Okan Seese ist taub, schwul und halber Türke. Und er ist Deutschlands einziger tauber Komiker, der auch für hörende Zuschauer spielt. In seiner Soloshow „Lieber taub als gar kein Vogel“ wird die Erwartungshaltung auf den Kopf gestellt: Ein Dolmetscher, der nicht pro Stunde, sondern pro Lacher bezahlt wird, übersetzt die Gebärden für die Zuschauer. Und Okan zahlt nur für Lacher, die er auch hören kann. Mit großer Selbstironie und aus – für den Hörenden – ungewohnter Perspektive spricht … Verzeihung: erzählt Okan aus seinem Alltag. Dabei spielt er gekonnt mit Stereotypen, nur um sie im nächsten Moment wieder zu brechen. Sein Humor ist überraschend und ehrlich und seine Mimik zum Verlieben. Okan nimmt uns mit in eine faszinierende Welt mit einer starken Community, einer reichen Kultur und einer eigenen ausdrucksstarken Sprache.”

Tickets dazu finden sich unter https://shop.ticketpay.de/FNY7RVS0.

Zudem kann unter https://www.lwl-landesmuseum-herne.de/de/programm/menschen-mit-einschrankungen/ das generelle Angebot für Menschen mit Einschränkungen abgerufen werden. Es gibt unter anderem Angebote für Gehörlose, Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen und Blinde sowie Angebot in leichter Sprache. Wie das LWL schreibt:

“Museum gemeinsam erleben – das ist unser Motto, das wir seit vielen Jahren verfolgen. Menschen mit Einschränkungen einen gleichberechtigten Zugang zu unseren vielfältigen Angeboten zu ermöglichen, ist uns daher ein großes Anliegen. […]”

Ein Blick auf die Angebote lohnt sich.