Die RUB und der digitale Studierendenausweis

Die Ruhr Universität Bochum hat angekündigt, den physischen Studentenausweis durch eine digitale Version zu ersetzen: https://studium.ruhr-uni-bochum.de/de/ausweis-fuer-studierende.

Der neue digitale Studierendenausweis soll dabei via der RUB Mobile App zugänglich sein, zudem verliert der physische Studierendenausweis seine Gültigkeit. Digitalisierung ist ein wichtiges Thema und wir begrüßen Entwicklungen in dieser Hinsicht prinzipiell. Entsprechend haben wir uns angesehen, wie die Universität dieses Vorhaben umsetzen möchte und sind leider zu dem Schluss gekommen, dass Barrierefreiheit und andere wichtige Aspekte dabei aus unserer Sicht nicht ausreichend bedacht wurden.

Zunächst einmal die Frage, womit die Uni die Einführung eines digitalen Ausweises begründet. Auf der Webseite der Uni heißt es dazu:

Mit der Einführung einer digitalen Immatrikulation war der physische Studierendenausweis endgültig kein zuverlässiger Nachweis der Identität (z.B. in Prüfungen) mehr, zudem hat das AkaFö aus eigener Initiative heraus eine neue App entwickelt und wird sie gemeinsam mit neuen Zahlungsprozessen herausbringen. Damit verliert der Studierendenaus als Plastikkarte seine zwei wesentlichen Bedeutungen. Übrig bleibt dann nur der Nachweis des Studierendenstatus gegenüber externen Einrichtungen. Zumindest an den Stellen, an denen die Ausführlichkeit der Studienbescheinigung nicht erforderlich ist. Zum Beispiel zur Rabattierung in Kinos, Museen oder bei Veranstaltungen. Produktion, Nachproduktion und Versand bei Ersteinschreibungen erzeugen hohe Aufwände und Kosten. Diese stehen in keinem wirtschaftlich angemessenen Verhältnis zum perspektivischen Nutzen. Um den Studierenden eine komfortablere Alternative als die Studienbescheinigung weiterhin anbieten zu können, haben wir uns für die nachhaltige Darstellung des Ausweises in RUB mobile entschieden.

Bevor wir auf den Text weiter eingehen, stellt sich vielleicht die Frage, warum ausgerechnet die RUB Mobile App dafür verwendet werden soll. Wer am Campusleben aktiv teilnimmt, weiß vermutlich bereits, dass es eine App vom AKAFÖ, eine App vom AStA und eine App von der Bibliothek neben der App der Uni gibt.
Hierzu schreibt die Uni:

Die App des AStA und des AkaFö wurden aus eigener Initiative entwickelt. 

  • Die App des AStA gibt es bereits seit vielen Jahren. Die RUB steht mit dem AStA in engem Austausch. 
  • Trotz intensiver Bemühungen seitens der Ruhr-Universität wollte das AkaFö eine eigene Lösung etablieren.
  • Die App der Universitätsbibliothek wurde eingeführt, als die RUB noch die alte, nicht zukunfts– und ausbaufähige App betreiben hat. 

Der Ausbau des Funktionsumfanges der neuen App soll stetig vorangetrieben werden. Dazu gehören auch Bemühungen zur stärkeren Integration. Darüber hinaus wird in naher Zukunft auch der Abruf des Semestertickets über RUB mobile möglich sein. So entfällt die Nutzung der Ride Ticket-App.

Basierend auf den beiden Textauszügen ergeben sich bereits mehrere Überlegungen. Zunächst wäre es spannend, warum der bisherige physische Ausweis kein Identitätsnachweis mehr in Prüfungen darstellen sollte.

Er enthält ein Bild der Person zusammen mit Name, Matrikelnummer und Ablaufdatum und wurde daher bei uns an der Fakultät auch zuletzt noch für Prüfungen genutzt. Zu einem gewissen Zeitpunkt, beispielsweise wenn 2 Faktor Authentifizierung eingerichtet wird oder eine Präsenzveranstaltung besucht wird, muss fast jeder sowieso persönlich an der Universität vorbeischauen. Es wäre kein Problem, vor der Ausgabe des Ausweises das Bild entsprechend persönlich mit einem Personalausweis gegenzuprüfen und weiterhin einen optionalen physischen Ausweis anzubieten. Die Kosten dafür, wenn beispielsweise die Regelzeit überschritten wurde und ein neuer Ausweis benötigt wurde oder ein Ausweis verloren ging, wurden bisher auch auf die Studenten umgelegt. Es sollte also kein Problem sein, weiterhin Ausweise zur Not gegen eine kleine Gebühr anzubieten. Eine ausgedruckte Immatrikulationsbestätigung enthält ebenfalls kein Bild und lässt sich vermutlich einfacher fälschen als eine physische Karte im RUB Design. Wer eine Prüfung im Namen einer anderen Person ablegen will, kann also auch den Personalausweis der Person und die ausgedruckte Immatrikulationsbestätigung verwenden.

Was ist mit anderen Einrichtungen?

Diese wollen in der Regel ebenfalls einen Nachweis mit Lichtbild sehen. Effektiv bedeutet das also, entweder die Immatrikulationsbescheinigung sowie einen Lichtbildausweis mitzunehmen und darauf zu hoffen, dass die Person gegenüber so etwas bereits gesehen hat und das Dokument für echt hält. Oder alternativ die App vorzuzeigen und zu hoffen, dass die andere Person einer App auf dem Handy vertraut, mangels Bild ebenfalls ein Ausweisdokument verlangt und ggf. einmal schief schaut, da andere Universitäten physische Ausweise nutzen und es nicht klar ist, ob es sich um eine offizielle App handelt. Abgesehen davon muss dann entsprechend das Handy funktionsfähig und aufgeladen mitgeführt werden. Beides sind Lösungen, die weniger komfortabel sind als die bisherige Lösung mit einem physischen, batterielosen Studierendenausweis mit Ablaufdatum und Lichtbild.

Bleibt also nur noch der Punkt mit dem Bezahlen übrig.

Hier ist die Hauptbegründung, dass das AKAFÖ seine eigene Suppe kocht und ebenfalls eine App verwenden will. Das rechtfertigt allerdings weder eine weitere App, die genutzt werden muss, noch dass das AKAFÖ eine App voraussetzt, was ein eigenes Problem an sich ist.

Dass die RUB im aktiven Austausch mit dem AStA steht, wirkt ebenfalls etwas unglaubhaft, da der AStA eine quelloffene App anbietet, in die eine solche Funktion seitens der Uni problemlos via GitHub hinzugefügt werden könnte. Und auch dass die Universitätsbibliothek eine eigene App benutzt, ergibt keinen Sinn. Wenn die RUB App inzwischen so zukunfts und ausbaufähig ist, dass der Studierendenausweis angeboten werden kann, dann hätte vorher die Bibliotheksapp integriert werden können, um die notwendigen Apps zu reduzieren. Hier gibt es keinen guten Grund, ohne längere Übergangsfristen und während noch eine weitere App notwendig ist, die Umstellung zu erzwingen, wie durch die bisherigen Argumente gezeigt.
Und auch das Ride Ticket ist kein Argument. Dieses kann in der Google und Apple Wallet hinterlegt werden. Warum nicht die gleiche Möglichkeit für den Studierendenausweis benutzen?

Es ist sowieso unerklärlich, warum die Universität weiterhin auf proprietäre Anwendungen setzt, wenn es bereits eine quelloffene Alternative durch den AStA gibt und die Universität Top Studenten im Bereich IT und IT Sicherheit hat. Selbst wenn die App vom AStA nicht genutzt wird, hat eine quelloffene Anwendung unzählige Vorteile, inklusive besserer Transparenz, was Sicherheit und Datenschutz angeht.

Aber selbst wenn man all diese Punkte beiseite lässt und annimmt, dass die App sinnvoll und gut begründet ist, ergibt sich ein weiteres Problem: Sie ist nicht barrierefrei.

Wir haben dazu selbst Tests durchgeführt und eine Testperson mit Sehbehinderung die Benutzung der App mit einem Screenreader testen lassen. Dabei haben wir gravierende Probleme festgestellt. Es scheint daher, dass keine oder kaum Ressourcen für die Entwicklung der App zur Sicherstellung der Barrierefreiheit als Designprinzip berücksichtigt wurden. Insbesondere sind beispielsweise folgende Punkte aufgefallen:

Die Startseite der App ist mit Vorlesesoftware schlecht navigierbar. Oben liegt die News Slideshow mit den RUB Kurznachrichten, hier können mitunter 22 Slides erscheinen. Mit der Vorlesesoftware muss man sich erst durch diese Inhalte bewegen, bevor man zu den eigentlichen Funktionskacheln darunter kommt. Für sehende Menschen ist sofort sichtbar: „Das da oben sind News, darunter sind die wichtigen Funktionen.“ Über den Screenreader bekommt man diese visuelle Übersicht offenbar nicht entsprechend vermittelt.

Unser Tester hat noch etwa 5 % Sehvermögen und kann unter Anstrengung erkennen, dass es sich um eine Slideshow handelt. Aber genau darauf sollte die Bedienbarkeit nicht angewiesen sein. Eine vollständig blinde Person kann diese Information gar nicht zusätzlich visuell erschließen. Und auch unser Tester sollte nicht seine Restsehfähigkeit maximal einsetzen müssen, um den Aufbau der App überhaupt zu verstehen.

Der digitale Studierendenausweis ist außerdem verwirrend auffindbar. Auf der Startseite gibt es eine Kachel „Wallet App“, die aber lediglich die Apple bzw. Google Wallet öffnet. Unser Tester hat genau deshalb zunächst gefragt, wo der Studierendenausweis überhaupt sei und ob er die richtige App habe. Dazu gibt es die RUB interne „Wallet“, in der der Studierendenausweis liegt. Dass zwei unterschiedliche Dinge praktisch denselben Namen tragen, ist für die Orientierung schlicht ungünstig.

Die Kacheln lassen sich zwar individuell verschieben, was theoretisch helfen könnte, wichtige Funktionen weiter nach vorne zu holen. Jedoch bekommt unser Tester beim Verschieben mit seiner Vorlesesoftware kein Audiofeedback darüber, was dieser gerade verschiebt bzw. wohin es verschoben wird. Damit ist diese Personalisierungsfunktion für Menschen mit Sehbehinderung nicht gleichwertig nutzbar.

Dazu kommen jedoch noch weitere Probleme, die bisher noch nicht aufgeführt wurden.

Beispielsweise benachteiligt die Einführung der App finanziell schwächere Studenten, da diese nun konstant auf ein Smartphone angewiesen sind. Finanzielle Mittel sollten nicht zwischen einem Studierenden und der Nutzung deren Studierendenausweises liegen. Es wurde auch keine alternative Möglichkeit für finanziell Benachteiligte oder anderweitig eingeschränkte Studenten oder Studenten, die aus persönlichen Gründen kein Smartphone nutzen möchten, geschaffen, da ab dem Wintersemester der physische Ausweis alternativlos seine Gültigkeit verliert.

Wie wir bereits ausgeführt haben, ist die Immatrikulationsbescheinigung dabei kein wirklich guter Ersatz und enthält zudem weitere sensible Daten, die der Ausweis bisher nicht enthalten hat. Aber auch Studenten, die aus anderen Gründen, Privatsphäre, Smartphone Sucht etc., kein Smartphone nutzen möchten, sind nun gezwungen, dies zu tun, sollten sie die Vorteile des Studierendenausweises nutzen wollen. Dies ist nicht zumutbar.

Daher sprechen wir uns gegen die Einführung eines rein digitalen Studierendenausweises aus und verlangen, dass wieder eine physische Alternative angeboten wird.

Dazu haben wir auch bereits einen Antrag ans Stupa gestellt und arbeiten mit verschiedenen Initiativen zusammen.

Die Ideologie des Kollateralschadens – Pandemie und Behinderung, ein systemkritischer Blick

Die Ideologie des Kollateralschadens – Pandemie und Behinderung, ein systemkritischer Blick.

Die Situation für Menschen mit Behinderung war schon vor der Pandemie prekär: mit dem Auftreten von Covid hat sie sich noch einmal deutlich verschärft. Ableistische Tendenzen in der Gesellschaft haben sich seither ebenso verstärkt wie die reale Gefahr. Gleichzeitig spricht die WHO von einem „mass-disabling event“.

Wie geht das zusammen? Welche Entwicklungen haben die Pandemie ausgelöst und verstärkt? Wie sieht eine Sozialgeschichte der Pandemie aus? Welches sind die Bedrohungen für Menschen mit Behinderung? Wie kommt es, dass selbst in der humanistischen Linken nur kleine Kreise solidarisch mit Menschen mit Behinderung sind?

Wir werfen einen systemkritischen Blick zurück und versuchen herauszuarbeiten, warum ein linkshumanistischer Ansatz zur Aufarbeitung dringend notwendig ist.

„Jeder Aspekt der Pandemie und ihrer Verheerungen wird in „Die verdrängte Pandemie“ sozial und politisch aufgefasst. Unter ihren Bedingungen zeigt sich der Normalbetrieb wie unter einem Brennglas: Wer ist entbehrlich, was muss laufen, was muss pausieren? Was verstehen die Menschen unter Freiheit, was wird verteidigt, was wird hingenommen?

(…) Den Herausgebern ist es gelungen, ein zugleich multiperspektivisches wie umfassendes Bild der Verheerungen der Pandemie zu zeichnen. Und zwar nicht nur der gesundheitlichen, sondern vor allem der gesellschaftlichen.“ (Benjamin Moldenhauer, taz)

Ein Poster bewirbt das Event am 27.04. Die Ideologie des Kollateralschadens - Pandemie und Behinderung, ein systemkritischer Blick

Community-Treffen im Sommersemester 2026

Auch in diesem Semester finden wieder Community-Treffen an mehreren Terminen statt. Die Termine für dieses Semester sind der 13. April, der 04. Mai, der 01. Juni und der 13. Juli um 16 Uhr im Kulturcafé (wie gewohnt).

Aktuelles aus der Referatsarbeit (Zeitraum: Mitte Dezember 2025 – Ende Februar 2026)

Seit der Wahlvollversammlung Mitte Dezember haben wir unter anderem an folgenden Themen gearbeitet:

• Organisation und Durchführung eines Community-Treffens im Januar
• Vorbereitung und Durchführung eines Community-Treffens im Februar
• Teilnahme an der Sitzung des Runden Tisches Inklusion Ende Januar
• Austausch mit dem BZI zu aktuellen Bedarfen von Studierenden sowie zu gemeinsamen Ideen und Arbeitsschwerpunkten
• Vernetzung und erneute Präsenz beim Erzählcafé des BZI im Januar, insbesondere zum Austausch mit Studierenden und zur Sichtbarmachung des Referats
• Durchführung von zwei internen Referatstreffen (online) zur Abstimmung aktueller Projekte und organisatorischer Themen
• Laufende Organisations- und Planungsarbeit für Projekte im laufenden Jahr und insbesondere für das Sommersemester

Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit besteht in der Interessenvertretung und Beratung von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen.
Viele Anliegen entstehen im direkten Austausch und werden im Hintergrund bearbeitet. Daher ist ein Teil unserer Arbeit nach außen nicht unmittelbar sichtbar, gehört aber zentral zu unseren Aufgaben.

Einladung zur Vollversammlung des Autonomen Referats für Menschen mit Behinderungen und sämtlichen Beeinträchtigungen (AR-MBSB)

Liebe Studierende,

hiermit laden wir euch herzlich zur Vollversammlung des Autonomen Referats für Menschen mit Behinderungen und sämtlichen Beeinträchtigungen (AR-MBSB) ein.

Datum: Freitag, 12. Dezember 2025
Uhrzeit: 17 bis 19 Uhr
Ort: Zoom

Zugangsdaten:
Zoom-Link: https://ruhr-uni-bochum.zoom-x.de/j/61553004611?pwd=wZKAqWkBW1L2ubdcevUnUb56O3aPMR.1
Meeting-ID: 615 5300 4611
Kenncode: 335605

Wir freuen uns sehr über eure Teilnahme. Damit wir ein Gefühl dafür bekommen, wie viele Personen voraussichtlich im Meeting dabei sein werden, freuen wir uns über eine kurze formlose Anmeldung per Mail an ar-mbsb@rub.de. Die Teilnahme ist selbstverständlich auch ohne Anmeldung möglich.

 

Tagesordnung der Vollversammlung:

  1. Begrüßung
  2. Festlegung der Protokollant:in
  3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  4. Vorstellung der Anwesenden (optional, falls benötigt)
  5. Bericht zur Arbeit des AR-MBSB
  6. Entlastung der bisherigen Referent:innen
  7. Festlegung der Wahlleitung
  8. Aufstellung der Kandidat:innen
  9. Vorstellung der Kandidat:innen
  10. Wahl der neuen Referent:innen
  11. Wahl der oder des Hauptreferent:in
  12. Verlesung der Wahlniederschrift
  13. Verabschiedung der Wahlniederschrift
  14. Verschiedenes / Sonstiges
  15. Verlesung des Protokolls
  16. Verabschiedung des Protokolls
  17. Beendigung der Vollversammlung

 

Wir freuen uns auf euren Input und eure Teilnahme.

Für das Autonome Referat für Menschen mit Behinderungen und sämtlichen Beeinträchtigungen

Fides Crosberger (Leitung)

Einladung zur Vollversammung des AR-MBSB

am 12.11.2025, 19 Uhr – online über Zoom 

Das Autonome Referat für Menschen mit Behinderungen und sämtlichen Beeinträchtigungen (AR-MBSB) der Ruhr-Universität Bochum lädt herzlich zur diesjährigen Vollversammlung ein.

Datum: 12.11.2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Online über Zoom
Zoom-Link: wird nach Anmeldung per Mail verschickt

Auf der Vollversammlung berichten wir über die Arbeit des Referats im vergangenen Jahr und führen die regulären Wahlen der Referent:innen durch.
Alle Studierenden der RUB mit Behinderungen, chronischen oder sonstigen Beeinträchtigungen sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mit abzustimmen.

Tagesordnung der Vollversammlung

  1. Begrüßung
  2. Festlegung der Protokollant:in
  3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  4. Vorstellung der Anwesenden (optional, falls benötigt)
  5. Bericht zur Arbeit des AR-MBSB
  6. Entlastung der bisherigen Referent:innen
  7. Festlegung der Wahlleitung
  8. Aufstellung der Kandidat:innen
  9. Vorstellung der Kandidat:innen
  10. Wahl der neuen Referent:innen
  11. Wahl der oder des Hauptreferent:in
  12. Verlesung der Wahlniederschrift
  13. Verabschiedung der Wahlniederschrift
  14. Verschiedenes / Sonstiges
  15. Verlesung des Protokolls
  16. Verabschiedung des Protokolls
  17. Beendigung der VV

Teilnahme, Anmeldung & Stimmberechtigung

Stimmberechtigt sind alle Studierenden der Ruhr-Universität Bochum mit Behinderungen, chronischen oder sonstigen Beeinträchtigungen, die im aktuellen Semester eingeschrieben sind.
Zur Teilnahme ist eine kurze Anmeldung per E-Mail erforderlich.

Bitte sendet Anmeldung + aktuelle Studienbescheinigung an:
ar-mbsb@rub.de

Die übermittelten Daten werden nach der Vollversammlung gemäß Grundordnung unverzüglich gelöscht.

Barrierefreiheit

Die Veranstaltung findet barrierefrei über Zoom statt.
Wenn ihr für die Teilnahme Unterstützung oder Anpassungen benötigt (z. B. technische Hilfe, Untertitel, Pausen), teilt uns das bitte direkt bei der Anmeldung mit.

Wir freuen uns auf euch und über jede Teilnahme!
Euer AR-MBSB

„Hören im HZO“ – Barrierefreies Hören in den Hörsälen der RUB

Das autonome Referat für Menschen mit Behinderungen setzt sich für mehr Barrierefreiheit an der Ruhr-Universität Bochum ein. Ein aktuelles Vorhaben in diesem Bereich ist das von IT.Services geplante Projekt „Hören im HZO“.

Ziel des Projekts ist es, insbesondere Studierenden mit Hörbehinderung – aber auch Studierenden mit anderen Beeinträchtigungen – das barrierefreie Hören von Veranstaltungen in den Hörsälen des HZO zu ermöglichen. Geplant ist die Ausstattung der Hörsäle mit einer WLAN-Höranlage der Marke „Sennheiser Mobile Connect“, über die Audiosignale direkt auf eigene mobile Endgeräte (z. B. Smartphones) übertragen werden können.

Feedback-Veranstaltung zum Projekt – Jetzt mitreden!

Damit die Technik passgenau an den Bedarfen der Studierenden ausgerichtet werden kann, lädt IT.Services zu einer offenen Feedback-Veranstaltung ein.

📅 Datum: Donnerstag, 03.04.2025
🕚 Uhrzeit: 11:00 – 12:30 Uhr
📍 Treffpunkt: vor dem Audimax (von dort gemeinsamer Gang in einen HZO-Hörsaal)

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zielgruppe:

  • Studierende mit Hörbehinderung und anderen Behinderungen, die an barrierefreien Hörlösungen interessiert sind
  • Alle weiteren Interessierten, die sich für Inklusion und Barrierefreiheit an der RUB einsetzen

Barrierefreiheit und Unterstützungsbedarf:

Wenn ihr behinderungsbedingte Bedarfe habt, um an der Veranstaltung teilnehmen zu können, könnt ihr euch gerne direkt an den Projektverantwortlichen wenden:

📧 Sebastian Frassa (IT.Services)
E-Mail: sebastian.frassa@ruhr-uni-bochum.de

Gemeinsam wird nach einer passenden Lösung gesucht.

Warum wir das unterstützen:

Als autonomes Referat für Menschen mit Behinderungen begrüßen wir das Projekt ausdrücklich, weil es ein wichtiger Schritt hin zu mehr Barrierefreiheit im Studium ist. Deshalb möchten wir es auch auf diesem Wege bekannt machen und Studierende ermutigen, ihre Perspektiven und Bedarfe einzubringen.

Einladung zur anstehenden SVV

Hallo zusammen,

Wir möchten hiermit gerne darauf aufmerksam machen, dass eine Sondervollversammlung (SVV) ansteht. Diese ist notwendig unter anderem aufgrund von personellen Umstrukturierungen innerhalb des Referats. Die SVV wird am  12.3. um 17:30 Uhr via Zoom stattfinden.

Sollte Interesse an einer Teilnahme bestehen bitten wir um eine vorherige Anmeldung via Email, damit wir kurz vor der Sitzung den Zoomlink versenden können.

Die Tagesordnung sieht wie folgt aus:

Tagesordnung SVV

  1. Begrüßung
  2. Festlegung der:des Protokollant:in
  3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  4. Vorstellung der Anwesenden
  5. Mitteilungen der Studierenden mit Behinderungen und sämtlichen Erkrankungen an das AR-MBSB
  6. Entlastung der ehemaligen Referent:innen
  7. Festlegung des:der Wahlleiter:in
  8. Aufstellung der Kandidat:innen
  9. Vorstellung der Kandidat:innen
  10. Wahl der neuen Refernt:innen
  11. Verlesung der Wahlniederschrift
  12. Verabschiedung der Wahlniederschrift
  13. Verschiedenes/Sonstiges
  14. Verlesung des Protokolls
  15. Verabschiedung des Protokolls
  16. Beendigung der VV

Euer ARMBSB

Inklusion an Schulen – Einblicke und Impulse aus der Praxis

Im Rahmen der Summer School 2024 der Professional School of Education der RUB und der AG Schulforschung beschäftigten sich Studierende mit zentralen Querschnittsthemen der Schulentwicklung – darunter auch das Thema Inklusion und Bildungsgerechtigkeit.

Als inhaltlicher Input diente ein Interview, das ich, Fides Crosberger, gemeinsam mit einer ehemaligen Kollegin (Jennifer Wiek) gegeben habe. In diesem Gespräch beleuchten wir zentrale Herausforderungen und Chancen inklusiver Schulentwicklung. Unsere Perspektiven dienten den Studierenden als Grundlage für ihre Arbeit an einer konkreten schulischen Herausforderung.

Während des Kurses begleitete ich zudem die Kleingruppe, die sich für das Thema Inklusion entschied, als Ansprechperson und Expertin. Die Studierenden entwickelten auf Basis des Interviews und eigener Recherchen innovative Lösungen für inklusive Schulgestaltung, die später in der Summer School als Prototypen umgesetzt wurden.

Da das Interview auf großes Interesse stieß und wertvolle Impulse für die Diskussion um Inklusion in der Schule liefert, möchten wir es hier zugänglich machen. Wir laden Sie ein, hineinzuhören und sich mit den vielfältigen Aspekten inklusiver Bildung auseinanderzusetzen.

🎧 Hier geht’s zum Interview: https://youtu.be/5qkarwLhFP4

Das Bild zeigt eine Gruppe Menschen an einem Tisch und den Text "Inklusion an Schulen - Einblicke und Impulse aus der Praxis"

Community Treffen Sommersemester 2025 Termine

Bist du noch nie bei einem unserer Community-Treffen gewesen und fragst dich, was du dir darunter genau vorstellen kannst und wie so ein Treffen in der Regel abläuft?

Unser Community-Treffen findet jeden zweiten Montag im Monat während der Vorlesungszeit statt und bietet einen Raum des Austauschs und Miteinanders für alle Betroffenen. Zu Beginn machen wir eine Vorstellungsrunde, in der keine Diagnosen genannt werden müssen, einfach damit jeder die neuen Gesichter direkt mit den Namen verbinden kann.

In einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre habt ihr die Möglichkeit, euch kennenzulernen, euch über Themen der Inklusion auszutauschen und oder einfach um über andere Dinge zu reden ( auch Abseits der Diagnose).

Ein Werbeposter bewirbt die Termin im Sommersemester 2025 an den Tagen 07. April, 05. Mai, 02. Juni und 07. Juli im Kulturcafe jeweils 16 Uhr