Unsere neue Website

Die Referatsleitung steht vor der Tür des Referats und zeigt auf das Referatsschild

Herzlich willkommen auf der neuen Webseite des AR-MBSB,
eine Zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Behinderungen und sonstigen Beeinträchtigungen. Dabei vertreten wir die Interessen der Betroffenen und Angehörigen im Kontext der Ruhr Universität Bochum. Als autonomes Referat sind wir an den AStA angesiedelt und somit teil der hochscholpolitischen Landschaft in Form von studentischer Selbstverwaltung.

Wir beantworten Fragen und beraten um alle Themen, die in den Bereich ‚Beeinträchtigungen‘ fallen, dazu bieten wir im Semester meist Sprechzeiten vor Ort and. Zusätzlich sind wir digital zu erreichen und machen auch gerne Termine nach Absprache aus. Mögliche Fragen wären beispielsweise: „Könnt ihr mir helfen ein passendes Therapieangebot zu finden?“ oder „Ich habe Schwierigkeiten meinen Freunden zu erklären, wie mich meine Krankheit einschränkt, habt ihr Ideen?“ oder auch „Wie kann ich einen Nachteilsausgleich beantragen?“. Zudem versuchen wir den Campus Barrierefrier zu gestalten und haben ein Auge auf die Entwicklungen an der Universität. Wir arbeiten dafür mit diversen anderen Institutionen zusammen und machen beispielsweise Campusbegehungen.

Die aktuellen Sprechzeiten und Kontaktmöglichkeiten finden sich auf der Seite Kontakt.

Ich (Nicole) möchte mich auch kurz vorstellen, seit September leite ich das Referat. Zuvor ist diese Aufgabe von Artemis ausgeführt worden. Eine Liste und Vorstellung unserer derzeitigen Referent/innen findet sich hier: Team

Ich hoffe, dass das AR-MBSB auch in Zukunft dabei helfen kann Barrieren auf dem Campus abzubauen und betroffenen gute Beratungen bieten zu können.
Gerne könnt ihr uns auch unter @behindert_an_der_rub auf Instagram folgen.

Der neue Mailverteiler

Wir haben nun einen Mailverteiler, zu finden unter https://lists.ruhr-uni-bochum.de/mailman/listinfo/armbsb über den wir in Zukunft interessant und wichtige Informationen in Kooperation mit anderen Gruppierungen wie Campus Neurodivers veröffentlichen. Es kann sich jeder selbst in den Verteiler eintragen und auch wieder austragen. Um die Eintragung erfolgreich durchzuführen ist es notwendig eine Bestätigungsemail anzuklicken, die kurz nach der EIntragung versendet wird.

Einladung SVV und WVV

Hallo zusammen,

wir möchten hiermit gerne darauf aufmerksam machen, dass unsere Satzungsvollversammlung (SVV) und Wahlvollversammlung (WVV) anstehen. Beide werden am 24.11. um 17 Uhr in unserem Büro (im Studierendenhaus SH) stattfinden. Sollte Interesse an einer Teilnahme bestehen bitten wir um eine vorherige Anmeldung via Email. Die Tagesordnung sieht wie folgt aus:

Tagesordnung SVV

  1. Begrüßung
  2. Festlegung der:des Protokollant:in
  3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  4. Mitteilungen/Fragen der Referent:innen des AR-MBSB
  5. Mitteilungen der Studierenden mit Behinderungen und sämtlichen Erkrankungen an das AR-MBSB
  6. Vorstellung der überarbeiteten Ordnungen
  7. Abstimmung über die neue Grundordnung
  8. Abstimmung über die neue Wahlordnung
  9. Verschiedenes/Sonstiges
  10. Verlesung des Protokolls
  11. Verabschiedung des Protokolls
  12. Beendigung der SVV

Tagesordnung WVV

  1. Begrüßung
  2. Festlegung der:des Protokollant:in
  3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  4. Rechenschaftsberichte der Refernt:innen
  5. Entlasstung der Referent:innen
  6. Aufstellung der Kandidat:innen
  7. Vorstellung der Kandidat:innen
  8. Ernennung der Wahlleiter:in
  9. Wahl der neuen Refernt:innen
  10. Verlesung der Wahlniederschrift
  11. Verabschiedung der Wahlniederschrift
  12. Sonstiges
  13. Beendigung der WVV

 

Einladung Sitzung

Hallo zusammen,

nächste Woche steht eine Sitzung des Referats an, zu der wir gerne einladen möchten. Am 25.10. um 16 Uhr treffen wir uns digital für eine Sitzung. Sollte Interesse an einer Teilnahme bestehen bitten wir um eine vorherige Anmeldung via Email. Die Tagesordnung sieht wie folgt aus:

  1. Feststellung der Anwesenheit
  2. Ernennung des Protokollanten
  3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  4. Genehmigung des letzten Protokolls
  5. Vorstellung der angepassten Ordnungen
  6. Vorstellung der überarbeiteten Grundordnung
  7. Vorstellung der überarbeiteten Wahlordnung
  8. Abstimmungen zu den Änderungsanträgen der Ordnungen für die kommende SVV
  9. Bericht Nachhaltigkeitswoche
  10. Bericht Mensaparty
  11. Branding Infos und Ideen
  12. Stand Ideen für Booklet
  13. Merch
  14. Situation Aufzüge SH / Ministerium
  15. Besprechung der aktuellen Arbeitsweise im Referat
  16. Zeitplan für die aktuell zugewiesenen Aufgaben / Stand der Dinge / Vorbereitung Rechenschaftsberichte
  17. Neue Sprechzeiten
  18. Abstimmung wie oft wir Sitzungen abhalten sollten

Einladung zum Kinoabend am 06.12.

Hallo zusammen,

Am 06.12 zeigen das Autonome Referat für Menschen mit Behinderung und der Studienkreisfilm Bochum zusammen den Film “Chained for Life” in Englisch mit englischen Untertiteln (OmeU).

In dem Film verfolgen wir den Protagonisten Rosenthal (Adam Pearson), der unter Neurofibromatose und bei einem Dreh eines Horrorfilms mit seiner Schauspielkollegin eine Liebesbeziehung eingeht. Stellt seine Erkrankung jedoch ein Hindernis für deren Liebe dar?

Der Einlass für den Film beginnt um etwa 19.15 Uhr und im HZO 20. Bei weiteren Rückfragen könnt ihr gerne die Instagramseite vom Studienkreisfilm Bochum (@studienkreisfilm) anschreiben.

Mit besten Grüßen
Euer armbsb

Hinweis zur Kick-off-Veranstaltung und Supportgruppe

Studieren mit Behinderung und/oder Chronischer Erkrankung: Selbstfindung und Unterstützung bei (Verdachts-)Diagnosen

Der Umgang mit (Verdachts-)Diagnosen stellt eine einzigartige Herausforderung dar, die Fragen, Unsicherheiten und Hoffnungen aufwirft. Es soll ein Raum für unterstützenden Austausch geschaffen werden, über die Vielschichtigkeit dieser Erfahrungen zu sprechen und gemeinsam Wege zu Akzeptanz und Wachstum zu finden. Genau dafür ist diese Veranstaltung gedacht, die ein Safe Space für Betroffene darstellt.

Weitere Informationen unter: https://studium.ruhr-uni-bochum.de/de/studieren-mit-behinderung-undoder-chronischer-erkrankung-selbstfindung-und-unterstuetzung-bei

Brandbrief: Aufzug im SH

Wir vom autonomen Referat für Menschen mit Behinderungen und sämtlichen Beeinträchtigungen der Ruhr-Universität Bochum (AR-MBSB) haben unter anderem die Aufgabe, uns von und für Studenten:Innen bei Angelegenheiten der Inklusion einzusetzen.

In den letzten Jahren hat die RUB sich öffentlich wirksam und regelmäßig für die gelebte Vielfalt und Inklusion auf dem Campus eingesetzt und bekannt.
Seit einigen Monaten ist die Beteiligung von Menschen in Rollstühlen an der Uni erschwert. Gerade im Studierendenhaus – Zentrum für AKAFÖ-Büros, Dezernate und wichtigen Servicestellen für Studierende und Beschäftigte der Uni zugleich, ist der Aufzug seit nun drei Monaten defekt. Was diesen Aufzug zu vielen anderen an dieser Uni unterscheidet ist, dass es keine zumutbare und barrierefreie alternative für Rollstuhlfahrer:Innen gibt, diese wichtige Einrichtung ab dem ersten Stockwerk betreten zu können.
Auf Anfragen beim AStA, BZI und dem Dezernat 5 erhielten wir zwar verschiedene Updates, jedoch war der Kern immer derselbe: “Die Zuständigkeit ist leider nicht bei uns / unklar. Die Zuständigen weigern sich den Aufzug reparieren zu lassen, da es sich nicht lohnen würde.”
Unabhängig davon, wer für den Aufzug letztendlich zuständig ist – sei es die Uni, der Vermieter des Campusgeländes, oder das Bildungsministerium, ist dies kein Zustand der sich tragen, geschweige denn mit der oben genannten Argumentation verteidigen lässt.
Auch müssen wir darauf Aufmerksam machen, dass bei juristischer Begutachtung, die zuständigen sich einer möglichen Verpflichtungsklage seitens der betroffenen Studierenden, in Angesicht der fehlenden zumutbaren Alternativen und den Verpflichtungen der Uni und des Ministeriums gegenüber den Student:Innen mit Behinderung öffnen könnten.

Wir bitten darum, die Reparatur des Aufzugs zeitnah in Angriff zu nehmen und die Zuständigkeiten, als auch die Fortschritte etwas offener zu kommunizieren.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr AR-MBSB

 

Vorstellung: WAVE (Web Accessibility Evaluation Tools)

Unter https://wave.webaim.org/ findet sich das Web Accessibility Evaluation Tool (WAVE). Damit lassen sich Webseiten auf ihre Barrierefreiheit überprüfen. Dies ist besonders wichtig, um zu schauen, ob die Seite beispielweise mit einem Screenreader genutzt werden kann.

Wir haben dazu beispielsweise unsere Seite getestet. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Das Ergebnis der Überpprüfung zeigt 2 ALerts und keine ErrorsWir haben auf unserer Seite keine Punkte aus dem Bereich Error aber zwei Alerts. Diese Meldungen können genauer betrachtet werden so lässt sich direkt zu den Problemstellen springen. In diesem Falle wird angemerkt, dass wir einen “Redundant title text” und einen “Redundant link” haben. Dies zeigt auch dass man manchmal eine Balance zwischen Barrierefreiheit und Nutzbarkeit für weniger eingeschränkte Nutzer finden muss. Der redundante Link zeigt auf die Seite, auf der man sich aktuell befindet und befindet sich hervorgehoben in der Navigationsleiste. Dies ermöglicht den meisten Nutzern eine bessere Navigation. Daher finden wir es angemessen diese Anmerkung nicht weiter zu beheben. Es ist jedoch spannend zu sehen, wie andere Seiten abschneiden. Wir haben bewusst versucht ein Design zu wählen, dass gute Kontraste hat und einfach genug aufgebaut ist, um mit Screenreadern zu funktionieren. Die Uni Website kommt auf 8 Meldungen vom Typ Error, 38 Meldungen vom Typ Alert und 30 Hinweise zum Kontrast. Das gewählte Grün (welches zum corporate design gehört) ist leider auf weißem Untergrund sehr schwer zu lesen. Viele Anmerkungen beziehen sich auf leere Links. Bei der Seite des AStA bekommen wir aktuell 70-mal Error und 722 Alerts angezeigt. Kontrastfehler gibt es dafür nicht. Angemerkt werden fehlende Textbeschreibungen für Bilder, leere Verlinkungen, kaputte ARIA Referenzen und Texte, die mit text-align:justify gesetzt werden. Hier gibt es eindeutig noch Verbesserungsbedarf. Wir finden, dass es sich um ein sehr nützliches Tool handelt, mit dem man sehr schnell und kostenlos prüfen kann, wie barrierefrei eine Website ist. Zusätzliche Einstellungen und Informationen wie die Struktur der Webseite lassen sich ebenfalls einsehen. Damit lassen sich auf jeden Fall digitale Barrieren weiter abbauen.

 

Unser Redebeitrag (16.12.2023) zum Tag der Behinderung

Im Rahmen des Tages der Behinderung haben wir vom autonomen Referat für Menschen mit Behinderungen und sonstigen Beeinträchtigungen einen Redebeitrag zusammen mit der antiableistischen Aktion am Bochumer Hauptbahnhof abgehalten. Vorgetragen von unserer Referentin Jenny.

Transkript:

Liebe alle,

meine Name ist Jenny.

Ich bin Studierende an der Ruhr Universität, Mitglied des Autonomen Referats für Menschen mit Behinderung und selbst schwerbehindert.

Der heutige Vorabend zum Tag der Behinderung erinnert uns daran, dass wir weiterhin für die Rechte und gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen kämpfen müssen.

Auch im universitären Kontext gibt es noch viel für Inklusion und Gleichberechtigung zu tun.

Unsere Universitäten sollten Orte des Wissens, Austauschs und vor allem der Inklusion sein.

Leider begegnen uns jedoch immer noch Barrieren, die den Zugang zu Bildung für Menschen mit Behinderungen erschweren.

Ein schockierendes Beispiel hierfür ist der fehlende barrierefreie Zugang zur Behindertentoilette im Beratungszentrum zur Inklusion Behinderter.

Ein Ort, der eigentlich Unterstützung bieten soll, ist selbst nicht für alle barrierefrei zugänglich.

Das ist ein direkter Verstoß gegen die Grundsätze der UN-Behindertenkonvention, die wir heute gemeinsam verteidigen.

Ein weiteres Hindernis sind immer wieder defekte Aufzüge auf dem Uni-Gelände, insbesondere im Beratungszentrum zur Inklusion Behinderter.

Dies beeinträchtigt nicht nur die Mobilität, sondern signalisiert auch, dass die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Eine inklusive Bildungsumgebung muss gewährleisten, dass alle Studierenden problemlos am akademischen Leben teilnehmen können.

Deswegen haben wir diesen Zustand in einem Brandbrief an das Rektorat der Ruhr-Universität zur Sprache gebracht.

Darüber hinaus stoßen Studierende mit Behinderungen auf unüberwindbare Hürden bei der Beantragung von Bafög über die Förderhöchstdauer hinaus.

Diese unmöglichen Anforderungen erschweren vielen Studierenden die finanzielle Unterstützung, die sie benötigen, um ihr Studium erfolgreich abzuschließen.

Deswegen stehen wir dafür ein, dass die Fördermöglichkeiten inklusiver gestaltet werden und niemand aufgrund von bürokratischen Hürden ausgeschlossen wird.

Neben diesen kurzen Beispielen gibt es noch viele weitere Verbesserungsmöglichkeiten.

Deswegen ist es wichtig, dass wir untereinander zusammenstehen und einander unterstützen.

Ganz nach dem Motto: Rising by lifting others! Die UN-Behindertenkonvention ist kein leeres Versprechen, sondern ein Wegweiser zu einer inklusiveren Gesellschaft.

Gemeinsam kämpfen wir dafür, dass alle Studierenden, unabhängig von den individuellen Herausforderungen, die gleichen Chancen auf Bildung und Teilhabe erhalten.

Vielen Dank.

Supportgruppe für Studierende bei (Verdachts-)Diagnosen

Ein Banner mit einem Text welches auf die Unterstützungsgruppe hinweist. Im Hintergrund eine Uhr und ein Banner mit Worten zum Thema "behidnert.", sowie der Schriftzug AKAFÖ. Wörtlich steht dort: "Gemeinsam stark! Unterstützungsgruppe bei (Verdacht-)Diagnosen.".
Bildquelle: Akademisches Förderungswerk

Es gibt an der Ruhr-Universität eine neue Supportgruppe für den Umgang mit (Verdachts-)Diagnosen. Organisiert wird diese vom AKAFÖ. Wie es in der Ankündigung heißt: “Der Umgang mit (Verdachts-)Diagnosen ist eine einzigartige Herausforderung, die uns vor Fragen, Unsicherheiten und Hoffnungen stellt und damit sowohl unser Studium als auch unser Selbstbild stark beeinflusst.”.

📆 Wann? Ab dem 31. Januar
🔂 Alle 2 Wochen
🕥 10:30 Uhr bis 14:00 Uhr
📍 BZI – Beratungszentrums zur Inklusion Behinderte und chronisch Erkrankte

Mehr Informationen und die Anmeldung finden sich unter: https://studium.ruhr-uni-bochum.de/de/studieren-mit-behinderung-undoder-chronischer-erkrankung-selbstfindung-und-unterstuetzung-bei